Dieses Kapitel beschreibt einen der wichtigsten Aspekte im World Wide Web: die Interaktivität. Ohne diesen Aspekt wäre das Web mit dem Wechseln der Kanäle im Fernsehen vergleichbar: Es gäbe viel zu sehen, aber Sie könnten mit niemandem Kontakt aufnehmen. Aber im Web können Sie nach Herzenslust loslegen und wenn Sie etwas Sinnvolles oder Unterhaltsames zu sagen haben, finden Sie auch viele Leute, die Ihnen zuhören werden. n
Die WebBot-Komponenten (oder auch Bots) sind die Schlüsselfunktion innerhalb von FrontPage, denn hiermit lassen sich bestimmte Prozeduren automatisieren, die in anderen HTML-Programmen das Schreiben von HTML-Codes oder von Skripts in einer der gängigen Skriptsprachen erfordern. In FrontPage stehen mehrere WebBot-Komponenten zur Auswahl.
Aber wie funktioniert eine WebBot-Komponente? Mit einfachen Worten: Sie besteht bereits aus einem Programmskript, das in den HTML-Code einer Seite eingebettet wird, sobald Sie eine WebBot-Komponente auf der Seite plazieren. Je nach Art der WebBot-Komponente, führt das dahinterliegende Programm bestimmte Schritte aus, sobald eines der folgenden Ereignisse eintritt:
Die WebBot-Komponente Kommentar fügt Text ein, der ausschließlich im FrontPage Editor angezeigt wird (der FrontPage Editor zeigt dies nicht als WebBot-Komponente im Menü an, dennoch handelt es sich hierbei um eine WebBot-Komponente). Sie funktioniert etwa so wie eine Anmerkung in einem Textverarbeitungsprogramm, die für den Endbenutzer nicht sichtbar ist. Wenn ein Besucher im Browser eine Seite anzeigt, auf der sich ein Kommentar befindet, so kann er den Text des Kommentars nicht sehen.
Die WebBot-Komponente Kommentar ist ausgesprochen sinnvoll, wenn verschiedene Personen dieselbe Web-Seite bearbeiten und füreinander Erläuterungen hinterlassen möchten. Der FrontPage Editor fügt diese Anmerkungen teilweise auch selbst ein. Einige Assistenten und Vorlagen plazieren die WebBot-Komponente Kommentar auf der Seite. Diese enthält meist Anleitungen zum Verfahren mit bestimmten Seitenelementen.
Um die WebBot-Komponente Kommentar einzufügen, führen Sie folgende Schritte aus:
Abbildung 10.1: Text für den Kommentar in das Dialogfeld einfügen.
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Setzen Sie den Cursor an den Anfang des Kommentartextes. Der Cursor nimmt die Form einer kleinen, einem Roboter ähnlichen Figur an. Dies ist der WebBot-Cursor. Dieser erscheint, sobald der Mauszeiger auf einem Bereich plaziert wird, an dem sich eine WebBot-Komponente befindet. Auch wenn die WebBot-Komponente selbst nicht zu sehen ist, ändert der Cursor seine Form.
Wenn Sie den Text eines Kommentars nachträglich ändern möchten, klicken Sie diesen an. Dadurch wird automatisch der gesamte Textblock markiert. Wählen Sie dann die Option Bearbeiten/Eigenschaften: WebBot-Komponente. Das Dialogfeld Kommentar wird erneut angezeigt. Nehmen Sie die Änderungen vor, und klicken Sie auf OK. (Oder Sie klikken die WebBot-Komponente zweimal an, um diese zu bearbeiten).
Sobald der WebBot-Cursor
angezeigt wird, können Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und
daraus die Option Kommentareigenschaften wählen.
Die WebBot-Komponente Einschliessen fügt Inhalte einer Datei auf der Seite ein. Diese WebBot-Komponente ist sinnvoll, wenn Sie auf verschiedenen Seiten im Web dieselben Elemente verwenden möchten, z.B. eine Standard-Kopfzeile am Anfang einer jeden Seite. Mit der WebBot-Komponente Einschliessen läßt sich diese Kopfzeile auf beliebig vielen Seiten plazieren. Ferner bietet diese Funktion den Vorteil, daß nachträgliche Änderungen in der Kopfzeile automatisch für alle Seiten übernommen werden, die diese Kopfzeile enthalten. Sie nehmen die Änderungen nur an der Ursprungsdatei vor und ersparen sich damit die Bearbeitung der einzelnen Seiten. Die WebBot-Komponente Einschliessen aktualisiert den Inhalt automatisch.
Um die WebBot-Komponente Einschliessen zu verwenden, wählen Sie die Option Einfügen/WebBot-Komponente. Es erscheint das Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen (siehe Abbildung 10.2).
Abbildung 10.2: Im Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen wählen Sie eine WebBot-Komponente aus.
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Markieren Sie die WebBot-Komponente Einschliessen im Listenfeld, und klicken Sie auf OK. Es erscheint das Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Einschliessen.
Abbildung 10.3: Geben Sie jene Datei an, die eingeschlossen werden soll.
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Geben Sie die URL jener Datei an, die Sie einschließen möchten. Geben Sie den Namen direkt ein, oder verwenden Sie die Schaltfläche Durchsuchen, um im aktuellen Web zu suchen. Beachten Sie, daß Sie lediglich Seiten-URLs und keine Bild-URLs eingeben können.
Die WebBot-Komponente Bild nach Zeitplan einschliessen fügt eine Grafikdatei vom Web ein und zeigt diese über einen bestimmten Zeitraum an. Wenn die festgelegte Zeitperiode noch nicht begonnen hat bzw. bereits abgelaufen ist, geschieht folgendes:
Die WebBot-Komponente Bild nach Zeitplan einschliessen ist sinnvoll, wenn z.B. eine Werbung nur für einen bestimmten Zeitraum angezeigt werden soll. Mit der WebBot-Komponente Bild nach Zeitplan einschliessen können Sie z.B. die Werbung eines Kunden für einen Tag oder eine Woche auf Ihrer Site darstellen. Wenn der Zeitpunkt überschritten ist, wird die Werbung automatisch durch das Alternativbild ersetzt.
Um ein Bild nach Zeitplan einzuschließen, wählen Sie diese WebBot-Komponente im Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen aus. Es erscheint das Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Bild nach Zeitplan einschliessen (siehe Abbildung 10.4).
Abbildung 10.4: Im Dialogfeld Eigenschaften WebBot-Komponente: Bild nach Zeitplan einschließen geben Sie den Zeitraum an.
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Führen Sie anschließend folgende Schritte aus:
Ein Bild nach Zeitplan weist folgende Verhaltensweisen auf:
Die WebBot-Komponente Nach Zeitplan einschliessen wird auf dieselbe Weise eingefügt wie die WebBot-Komponente Bild nach Zeitplan einschliessen (das Dialogfeld ist in seiner Funktionsweise identisch). Der Unterschied dieser WebBot-Komponente besteht darin, daß sich hiermit eine HTML-Seite in das Dokument einfügen läßt.
Da Sie hier eine Seite und kein Bild einfügen, stehen einige Optionen für das Erscheinungsbild zur Verfügung. Obwohl Sie das eingefügte Material nicht direkt bearbeiten können (auch hier wird das Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Nach Zeitplan einschliessen angezeigt), können Sie die Quellseite der WebBot-Komponente selbstverständlich auch nach dem Einfügen ändern. Die WebBot-Komponente Nach Zeitplan einschliessen bietet dadurch etwas mehr Flexibilität. Hiermit lassen sich zeitlich begrenzte Angebote, Urlaubsseiten, befristete Anzeigen und anderes als Seiten einschließen. Sie können auch eine Alternativseite für die Darstellung außerhalb des angegebenen Zeitraums festlegen.
Auch ein Bild läßt sich
mit der WebBot-Komponente Nach Zeitplan einschliessen einfügen. Dies ist in
manchen Fällen sinnvoll, wenn Sie z.B. Hotspots auf dem Bild erstellen möchten
oder die Eigenschaften bearbeitet werden sollen. Dies erfordert nur ein wenig
mehr Arbeit, denn Sie müssen das Bild zu diesem Zweck auf einer HTML-Seite
einfügen.
Wenn Sie die WebBot-Komponente Suchen einfügen, erscheint ein einfaches Formular, das dem Besucher die Suche nach einer bestimmten Zeichenfolge auf allen Seiten des aktuellen Web oder in einer Diskussionsgruppe ermöglicht. Es erscheint das Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente "Suchen" (siehe Abbildung 10.5).
Abbildung 10.5: Im Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente "Suchen" definieren Sie die Parameter für die Suche.
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Die WebBot-Komponente
Suchen durchsucht ausschließlich das aktuelle Web und ist nicht als Suchmaschine
für andere Adressen gedacht.
Die Eigenschaften der WebBot-Komponente lassen sich wie folgt ändern:
Wenn ein Besucher der Site ein Wort für die Suche eingibt, erstellt die WebBot-Komponente Suchen eine Liste all jener Seiten, auf denen sich das gesuchte Wort befindet. Wenn das Web sehr umfangreich ist, wird der Besucher für diese Navigationshilfe sehr dankbar sein.
Die WebBot-Komponente Ersetzung fügt den Wert einer Seitenkonfigurationsvariablen ein, z.B. den Namen des Originalautors, die Person, welche die Seite zuletzt überarbeitet hat, die URL der Seite oder die Seitenbeschreibung. Ferner lassen sich alle Konfigurationsvariablen aufführen, die Sie im FrontPage Explorer hinzugefügt haben.
Um die WebBot-Komponente zu verwenden, wählen Sie diese aus dem Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen aus. Öffnen Sie dann im Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Ersetzung das Listenfeld Ersetzen durch. Wählen Sie hier den Namen der gewünschten Variablen aus. Klicken Sie auf OK. Der Wert erscheint auf der Seite.
Diese WebBot-Komponente erstellt ein Inhaltsverzeichnis für Ihre Web-Site. Wählen Sie die WebBot-Komponente aus dem Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen aus. Es erscheint das Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Inhaltsverzeichnis (siehe Abbildung 10.6).
Mit dieser WebBot-Komponente lassen sich folgende Aufgaben ausführen:
Abbildung 10.6: Im Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente "Inhaltsverzeichnis" stellen Sie die Optionen für diesen wichtigen Bereich im Web ein.
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Ich habe die
WebBot-Komponente Inhaltsverzeichnis eingefügt, aber im Inhaltsverzeichnis im
FrontPage Editor sind nur drei Platzhalter-Einträge zu sehen. Was habe ich
falsch gemacht?
Sie haben nichts falsch gemacht. Das Inhaltsverzeichnis
ist nur im Browser korrekt zu sehen. Dadurch wird die Bearbeitung etwas
kompliziert. Wählen Sie zur Darstellung des Inhaltsverzeichnisses die Option
Datei/Vorschau in Browser. Behalten Sie im Gedächtnis, daß sich das
Inhaltsverzeichnis bei jeder Änderung der Seiten entsprechend anpaßt.
Die WebBot-Komponente Zeitmarkierung fügt das Datum an, an dem die Seite zuletzt gespeichert oder aktualisiert wurde. Es läßt sich nur eines dieser beiden Daten verwenden.
Diese WebBot-Komponente ist einfach. Wählen Sie sie aus dem Dialogfeld WebBot-Komponente einfügen aus. Legen Sie im Dialogfeld Eigenschaften: WebBot-Komponente Zeitmarkierung fest, welches Datum Sie verwenden möchten. Unter Aktualisierung wird sowohl eine Bearbeitung als auch eine Änderung der Seiten-URL verstanden.
Verborgene Verzeichnisse spielen für die Sicherheit des Web und bei der Verwendung von WebBot-Komponenten ein wichtige Rolle. Sie erstellen ein verborgenes Verzeichnis, indem Sie dem Namen des Verzeichnisses/Ordners einen Unterstrich ( _ ) voranstellen.
Wenn Sie ein neues Web erstellen, fügt der FrontPage Explorer das Verzeichnis _private in das Web ein. Browser können nicht direkt auf Dateien in diesem oder einem anderen verborgenen Verzeichnis zugreifen. Wenn ein Besucher z.B. die Adresse http:/www.meinsite/_private/header.htm anwählt, wird er zunächst zur Eingabe eines Benutzernamens und Kennworts aufgefordert.
Weder der FrontPage Explorer noch der Editor zeigen Dateien in verborgenen Verzeichnissen an. Die WebBot-Komponente Suchen durchsucht die Dateien in den verborgenen Verzeichnissen nicht, und die WebBot-Komponente Inhaltsverzeichnis fügt keine Links zu Seiten in verborgenen Verzeichnissen ein. Sie können den FrontPage Explorer aber so konfigurieren, daß der Inhalt von verborgenen Verzeichnissen angezeigt wird. Wählen Sie dazu die Option Extras/Web-Einstellungen. Aktivieren Sie im Dialogfeld Einstellungen für FrontPage Web das Register Erweiterte Optionen, und markieren Sie das Kontrollfeld Dokumente in verborgenen Ordnern anzeigen.
Das Verzeichnis _private wird von den beiden WebBot-Komponenten Einschliessen häufig verwendet. Zum Beispiel: Sie haben mit der WebBot-Komponente eine Kopfzeile für viele Seiten im Web definiert, möchten aber verhindern, daß die Besucher direkten Zugriff auf die Datei mit der Kopfzeile selbst erhalten. Plazieren Sie diese Datei im Verzeichnis _private, um dies zu gewährleisten.
Wenn Sie einen Link zu
einer Datei in einem verborgenen Verzeichnis herstellen möchten, aktivieren Sie
das Kontrollfeld Dokumente in verborgenen Ordnern anzeigen, damit Sie die Datei
mit der Schaltfläche Durchsuchen lokalisieren können.
Ich weiß nicht, wer die Formulare erfunden hat, aber es muß ein Bürokrat gewesen sein. Mittlerweile haben sie sich zahlreich vermehrt und dies nicht ohne Grund: Sie sind sinnvoll. In einer Gesellschaft wie unserer, die so sehr auf die Verarbeitung von Informationen angewiesen ist, sind die Formulare ein wichtiges Instrument zum Einholen von Informationen und zu deren Darstellung. Bei einer allgemeinen Umfrage nach dem Motto »Erzählen Sie uns etwas über Ihren Haushalt?« würden vermutlich einige der gewünschten Informationen eingeholt, aber manche wären auch nicht darin enthalten. Es ist viel sinnvoller, mit Hilfe von Formularen gezielte Fragen zu stellen.
Da Sie mit Formularen meist Informationen einholen möchten, sollten Sie die Besucher auch dazu animieren, diese auszufüllen. Die meisten Menschen mögen Formulare nicht besonders und lange, schlecht organisierte Formulare erst recht nicht. Im folgenden finden Sie einige Hinweise dazu, wie sich benutzerfreundliche Formulare erstellen lassen:
Wenn ein Besucher auf der Site ein Formular ausfüllt und die Schaltfläche Formular abschicken anklickt, werden seine Informationen dadurch an ein Programm auf dem Web Server übertragen. Das Server-Programm muß vorhanden sein, damit die Daten verarbeitet und gespeichert werden können.
Sobald die Daten eingegangen sind, verarbeitet das Server-Programm diese. Diese Verarbeitung kann einfach oder sehr umfassend sein, wenn die Daten gleichzeitig sortiert und Ergebnisse berechnet werden sollen, ehe die Informationen an den Empfänger weitergeleitet werden. Das Programm schickt dem Absender ferner eine Empfangsbestätigung zurück.
Die Standardsoftware zur Interaktion zwischen Besuchern und der Site wird Common Gateway Interface (CGI) genannt. Das Server Programm, das die eingehenden Informationen verarbeitet heißt CGI-Skript und ist auf der Basis der CGI-Spezifikationen erstellt worden. Wenn ein Besucher auf die Schaltfläche Formular abschicken klickt, werden die Daten aus dem Formular an das Skript übermittelt, das Skript verarbeitet diese auf jene Art, die im Skript festgelegt und definiert ist.
Ohne FrontPage müßten Sie selbst ein CGI-Skript schreiben, um Formulare verarbeiten zu können, und dieses Skript auf dem Server installieren. Das Schreiben von Skripten reicht in den Bereich der Programmierung hinein und ist nicht ganz einfach. Außerdem akzeptieren viele Server keine selbst erstellten Skripts, um zu verhindern, daß diese eventuell fehlerhaften Routinen Schaden auf dem Server anrichten. Dieses ganze Geschäft wird durch FrontPage erheblich vereinfacht. Sie müssen keine Skripts selbst schreiben, weil die WebBot-Komponenten diese Aufgabe übernehmen. In FrontPage heißen diese Skripts Formularbe-handlungsroutinen.
Um von FrontPage erzeugte
Formulare verwenden zu können, müssen auf dem Server die FrontPage-Erweiterungen
korrekt ausgeführt werden. Wenn der Web Server nicht über die
FrontPage-Erweiterungen verfügt, wird das Formular nicht korrekt verarbeitet.
Kontaktieren Sie zu Informationen über die FrontPage-Erweiterungen Ihren
Systemverwalter.
Wenn Sie mit dem Programmieren und Kompilieren von CGI-Skripts vertraut sind, werden Sie froh sein zu hören, daß FrontPage auch diese selbst erstellten Skripts unterstützt. Doch diese sind nur dann notwendig, wenn Sie spezielle Funktionen ausführen lassen möchten oder wenn ein zugehöriges CGI-Skript von einem anderen Web-Server verwendet werden soll.
Das Erstellen von
CGI-Skripts und die Sicherheit von CGI-Skripts führen über die Möglichkeiten
dieses Buches hinaus. Sie sollten aber zumindest wissen, daß CGI die Tür zur
Interaktion mit dem Endbenutzer öffnet (dies ist ja der Sinn von CGI) und damit
auch potentiell die Möglichkeit entsteht, daß ein Benutzer Statements und Codes
abschickt, die die Funktionsweise Ihres Servers beeinträchtigen. Informationen
zur Sicherheit von CGI finden Sie unter:
http://hoohoo.ncsa.uiuc.edu/cgi/security.html
und
http://www.cerf.net/~paulp/cgi-security
Mit den Formularen von FrontPage lassen sich beinahe alle Arten von Informationen einholen, die Sie von Ihren Besuchern benötigen (bzw. die diese zu geben bereit sind). Darüber hinaus können Sie FrontPage anweisen, die Dateien in verschiedenen HTML- oder Text-Formaten zu speichern und die Anzeige und Bearbeitung der Daten durch externe Software-Anwendungen und Makros zu ermöglichen.
Jedes FrontPage-Formular basiert auf derselben Grundstruktur: zuerst die Frage, dann eines oder mehrere Eingabefelder für die Informationen des Benutzers, eine Schaltfläche Formular abschicken, um die Daten an den Server zu übermitteln und eine Schaltfläche Formular zurücksetzen, um die Informationen bei Bedarf wieder aus den Feldern löschen zu können. Auf der Server-Seite ist für das Formular eine von der WebBot-Komponente erzeugte Software eingerichtet worden, die zur Verarbeitung der übertragenen Daten dient.
Sie können ein FrontPage-Formular auf eine der drei folgenden Arten erstellen: Mit dem Formularseiten-Assistent, durch Einrichtung eines selbst erstellten Formulars oder auf der Basis einer Vorlage.
Entwerfen Sie das
Formular vorab auf Papier, damit Sie einen Anhaltspunkt haben. Dadurch sind Sie
gezwungen, sich Form und Inhalt bereits vorab vor Augen zu halten, und die
Erstellung im FrontPage Editor erfordert dann sicherlich weniger
Überarbeitungen.
Der Formularseiten-Assistent führt Sie schnell und einfach durch die Schritte für eine Formularerstellung. Hiermit werden die notwendigen Formate und WebBot-Komponenten für Sie eingefügt.
Um den Assistent zu starten, wählen Sie die Option Datei/Neu. Es erscheint das Dialogfeld Neue Seite. Wählen Sie die Option Formularseiten-Assistent aus, und klicken Sie auf Weiter, um das zweite Dialogfeld anzeigen zu lassen. Wie bei den Assistenten in FrontPage üblich müssen Sie hier Seitentitel und URL einfügen. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
Wenn Sie das Formular auf
einer bereits vorhandenen Seite einfügen möchten, kopieren Sie dieses später in
die Zwischenablage von Windows, und fügen Sie es auf der betreffenden Seite
ein.
Im dritten Dialogfeld des Formularseiten-Assistenten formulieren Sie die Fragen für Ihr Formular (siehe Abbildung 10.7). Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um ein Listenfeld zu öffnen. Hier stehen bereits vordefinierte Fragen und Informationsarten zur Verfügung. Im Abschnitt Beschreibung wird erläutert, zu welchem genauen Zweck diese benötigt werden. Sie müssen hier noch keine genaue Anpassung vornehmen, dies ist später jederzeit möglich.
Abbildung 10.7: Definition der Fragen für das Formular im Formularseiten-Assistent.
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Im Feld Bearbeiten Sie den Aufforderungstext für diese Frage, ist die Standardformulierung zu sehen. Bearbeiten Sie diese Ihren Anforderungen entsprechend, und klicken Sie auf Weiter.
Im folgenden entscheiden Sie, welche Datenelemente Sie vom Benutzer einholen möchten (siehe Abbildung 10.8). Diese Definitionen werden den Feldern zugewiesen. Vom Standpunkt des Benutzers aus sind Felder einfache Texteingabeflächen im Formular, in das er seine Informationen eingibt. Der Assistent verwendet Begriffe wie Wert, Feldname und Variable. Im Augenblick genügt es zu wissen, daß der Name einer Variablen identisch mit dem Feldnamen ist und der Wert der Variablen die Daten selbst sind. Sie können sich auch folgendes Bild vorstellen: Die Variable ist der Eingangskorb, auf dem der Feldname geschrieben steht, und der Wert ist der Inhalt des Eingangskorbs, der vom Benutzer dort plaziert wird.
Abbildung 10.8: Sie können mehrere Datenelemente auswählen und zwei Unterarten definieren.
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Dieses Dialogfeld unterscheidet sich je nach gewählter Frage. Es ist aber grundsätzlich in die drei Bereiche eingeteilt: Der erste Bereich definiert den Eingabetyp, der zweite das Datenelement, und der dritte legt den Namen für diese spezielle Gruppe von Formularvariablen fest.
Unabhängig vom Eingabetyp wird der zweite Abschnitt immer in derselben Weise eingerichtet. Ein Kontrollfeld fügt das Feld ein, während die Optionsfelder definieren, wie das Feld aussehen soll. Zum Beispiel: Wenn Sie das Kontrollfeld Informationen für die Rechnungslegung aus Abbildung 10.8 aktivieren, weisen Sie damit den Assistenten an, ein Feld für die Rechnungslegungsinformationen zu erstellen. Die Optionsfelder Kreditkarte und Bestellschein definieren, wie das Feld erscheinen soll. Wenn ein bestimmtes Datenelement nicht angezeigt werden soll, deaktivieren Sie das betreffende Kontrollfeld.
Normalerweise müssen Sie sich über die Eingabe im Feld Stammname für diese Variablengruppe keine Gedanken machen. Diese Bezeichnung dient lediglich dazu, den Assistenten bei der Organisation der Feldstruktur des Formulars zu unterstützen. Durch eine neue Eingabe ändern Sie die Vorsilbe der Feldnamen.
Wenn alle Angaben vorgenommen sind, klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter oder Fertigstellen. Der FrontPage Explorer erstellt bei letzterem sofort das Formular. Wenn Sie Weiter gewählt haben, kehren Sie in das Dialogfeld aus Abbildung 10.7 zurück und können weitere Fragen für das Formular definieren bzw. bereits eingefügte Fragen mit der Schaltfläche Entfernen wieder löschen (Achtung: Die Schaltfläche Liste löschen entfernt alle Einträge).
Durchlaufen Sie diesen Zyklus, bis alle Fragen für das Formular definiert sind. Kehren Sie in das Dialogfeld aus Abbildung 10.7 zurück. Die Reihenfolge der Fragen im Formular läßt sich nachträglich ändern, indem Sie die Schaltflächen Nach oben und Nach unten anklikken. Damit versetzen Sie die Fragen in der Liste an eine andere Position.
Wenn Sie an diesem Punkt auf Fertigstellen klicken, wird das Formular sofort erstellt. Klicken Sie auf Weiter, um zusätzliche Feinabstimmungen vorzunehmen.
Wenn Sie im Dialogfeld aus Abbildung 10.7 auf Weiter geklickt haben, erscheint ein weiteres Dialogfeld im Formularseiten-Assistent (siehe Abbildung 10.9).
Abbildung 10.9: Das Dialogfeld mit den Optionen für die Präsentation.
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Sie können die Fragen wie folgt formatieren:
Für das Formular läßt sich ferner ein Inhaltsverzeichnis erstellen. Dies ist sinnvoll, wenn das Formular aus vielen Abschnitten besteht, andernfalls ist dies nicht notwendig.
Schließlich können Sie die Formularfelder anhand von Tabellen ausrichten. Wenn Sie dies nicht wünschen, weil die Browser die Formulare auf verschiedene Arten behandeln, deaktivieren Sie das Kontrollfeld Formularfelder durch Tabellen ausrichten.
Wenn die Eingaben in diesem Dialogfeld abgeschlossen sind, klicken Sie auf Fertigstellen, um das Formular sofort erstellen zu lassen. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie selbst definieren möchten, wie ein Formular ausgegeben werden soll. Diese Optionen sind für den gesamten Verarbeitungsvorgang bei Formularen von Bedeutung.
Das Dialogfeld aus Abbildung 10.10 zeigt, in welcher Weise sich die Daten sichern lassen. Es stehen drei Optionen zur Verfügung:
In das Feld Stammname der Ergebnisdatei geben Sie den Namen jener Datei ein, in der die Ausgabe des Formulars gespeichert werden soll. Stammname bedeutet nur, daß dies der Name ist, dem die entsprechende Dateiendung automatisch angehängt werden soll: .HTM, .TXT oder .CGI.
Abbildung 10.10: In diesem Dialogfeld definieren Sie das Dateiformat für die Ausgabe.
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Wenn Sie den Assistenten angewiesen haben, die Ergebnisse auf einer Web-Seite auszugeben, sollten Sie einen Blick in den FrontPage Explorer werfen. Hier sehen Sie, daß eine Ergebnisseite angelegt wurde. Ändern Sie bei Bedarf den Standardtitel der Seite im Dialogfeld Seiteneigenschaften.
Diese Seite speichert jene Daten, die durch die Eingaben des Benutzers in ein Formular eingetragen und mit der Schaltfläche Formular abschicken an den Server übertragen worden sind. Wenn Sie diese Informationen sehen möchten, müssen Sie die Ergebnisdatei öffnen.
Haben Sie den Assistenten dazu angewiesen, die Ergebnisse in einer Textdatei zu sichern, wird diese Datei ebenfalls im FrontPage Explorer angezeigt. Wenn Sie diese jedoch aus dem FrontPage Explorer heraus öffnen, wird sie in jener Anwendung geladen, die .TXT-Dateien verwendet (der Standard in Windows ist WordPad). Ist für die Ergebnisdatei ein benutzerdefiniertes CGI-Skript gewählt worden, verarbeitet dieses Skript die Informationen und speichert diese entsprechend den Anweisungen im Skript. Die Daten stehen nach Absendung durch den Benutzer in jedem Fall zu Ihrer Verfügung.
Die Formulare, die der FrontPage Explorer für Sie erzeugt, sind sehr allgemein, sie sind gut, aber nicht großartig. Sie können diese auch weiterbearbeiten, indem Sie zusätzlichen Text einfügen, Bilder darin plazieren und andere Textfelder hinzufügen oder vorhandene herauslöschen. Auch die Formulareigenschaften lassen sich nachträglich bearbeiten. Sie können ein Formular auch von Beginn an selbst erstellen.
Ehe Sie damit beginnen, sollten Sie einen grundsätzlichen Punkt für die Arbeit mit Formularen kennenlernen. Wenn Sie sich ein Formular ansehen, erkennen Sie eine gestrichelte Linie um den gesamten Bereich des Formulars herum. Diese Linie bildet den Rand des Formulars und grenzt dieses vom restlichen Seitenbereich ab. Wenn Sie außerhalb dieses Randes ein Formularfeld auf der Seite einfügen möchten, beginnen Sie damit im Grunde ein neues Formular. Gehen Sie also vorsichtig damit um.
Ein Formular, das vom
Formularseiten-Assistenten erstellt wurde, läßt sich nachträglich ändern. Die
Beschreibungen in den folgenden Absätzen gelten auch für die Bearbeitung jener
Formulare, die mit dem Formularseiten-Assistenten eingerichtet wurden.
Skizzieren Sie das Layout für Ihr Formular zunächst auf Papier, um einen Eindruck von dessen Erscheinungsbild zu erhalten. Öffnen Sie dann eine neue Seite. Text und Bilder werden mit den bereits bekannten Techniken eingefügt und bearbeitet. Dieser Teil der Formularerstellung ist nichts besonderes. Erst wenn es um die Eingabe der Formularfelder geht, wird die Angelegenheit etwas komplexer.
Ehe Sie die Formularfelder definieren, sollten Sie jene Software etwas genauer kennen, welche die Ergebnisse dieser Formulare verarbeitet. Bei der Arbeit mit dem Assistenten mußte lediglich definiert werden, in welchem Format die Informationen der Benutzer gesichert werden sollen bzw. ob diese an ein benutzerdefiniertes Skript ausgegeben werden. Aber bei benutzerdefinierten Formularen muß verstanden werden, wie die WebBot-Komponente Ergebnisse speichern funktioniert.
Die WebBot-Komponente Ergebnisse speichern ist die gängigste Formular-Behandlungsroutine in FrontPage. Diese WebBot-Komponente empfängt die übermittelten Informationen und speichert diese in einem von Ihnen definierten Dateiformat. Zur Auswahl stehen die verschiedensten HTML-, Text- und Datenbank-Formate.
Um das Verhalten der WebBot-Komponente Ergebnisse speichern für ein bestimmtes Formular zu definieren, klicken Sie eine beliebige Position im Formular mit der rechten Maustaste an und wählen aus dem Kontextmenü die Option Formulareigenschaften. Es erscheint das Dialogfeld Formulareigenschaften, in welchem Sie die Parameter für die fünf in FrontPage verfügbaren Formular-Behandlungsroutinen angeben können.
Öffnen Sie im Dialogfeld Formulareigenschaften das Listenfeld Behandlungsroutine für Formulare. Aktivieren Sie die Option WebBot-Komponente »Ergebnisse speichern«, und klicken Sie rechts auf die Schaltfläche Einstellungen. Es erscheint das Dialogfeld Einstellungen für die Speicherung der Ergebnisse dieses Formulars mit folgenden drei Registern: Ergebnisse, Bestätigen, Erweiterte Optionen.
Das Register Ergebnisse (siehe Abbildung 10.11) läßt sich wie folgt verwenden:
Abbildung 10.11: Im Register Ergebnisse konfigurieren Sie die WebBot-Komponente Ergebnisse speichern.
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Das Register Bestätigen läßt sich wie folgt verwenden:
Das Register Erweiterte Optionen verwenden Sie wie folgt:
Abbildung 10.12: Im Register Erweiterte Optionen definieren Sie eine zweite Ergebnisdatei.
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Das Feld Ziel-Frame ist
für eine Frame-Umgebung verwendbar. Nähere Informationen hierzu finden Sie in
Kapitel 8.
Um ein Formularfeld einzufügen, wählen Sie die Option Einfügen/Formularfeld aus. Markieren Sie im Untermenü die gewünschte Feldart. Das Feld wird an der aktuellen Cursorposition eingefügt. Sieben Feldarten stehen zur Auswahl. Diese reichen von einfachen Textfeldern bis hin zu Bildfeldern. Jede Feldart wird im folgenden erläutert.
Alle Feldarten, mit
Ausnahme des Bildfeldes lassen sich auch von der Symbolleiste Formular aus
einfügen.
Mit der Option Einzeiliges Textfeld fügen Sie ein Feld von der Höhe einer Zeile ein, in das sich bis zu 999 Zeichen eingeben lassen. Verwenden Sie dieses Feld für alle kurzen Antworten wie Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Nach der Auswahl erscheint das Textfeld auf dem Bildschirm von einer gestrichelten Linie umrahmt. Sie können nun jenen Text eingeben, der als Eingabebeschreibung für den Benutzer dienen soll. Mit den Ausrichtungsoptionen lassen sich Text und Feld ausrichten.
Um den Inhalt des Formularfeldes zu konfigurieren, klicken Sie das Feld zur Markierung an und wählen die Option Bearbeiten/Formularfeldeigenschaften. Es erscheint das Dialogfeld Textfeld-Eigenschaften (siehe Abbildung 10.13).
Ein Textfeld wird mit folgenden Schritten eingerichtet:
Abbildung 10.13: Im Dialogfeld Textfeld-Eigenschaften definieren Sie die Parameter für ein Formularfeld.
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Im Anschluß an diese Schritte folgt ein wichtiger Punkt: die Gültigkeitsprüfung der Daten. Damit wird es Ihnen ermöglicht, falsche Dateneingaben von Seiten des Benutzers direkt auf der Client-Seite bzw. dem Browser zurückzuweisen. Wenn Sie eine Gültigkeitsprüfung vornehmen, verhindern Sie damit, daß der Server mit Daten zur Gültigkeitsprüfung überladen wird, und Sie vermeiden lange Ladeprozeduren für Daten. Klicken Sie dazu auf die Option Gültigkeit, um das Dialogfeld Gültigkeitsprüfung für Textfeld zu öffnen (siehe Abbildung 10.14).
Abbildung 10.14: Eingabe der Benutzer prüfen, ehe diese an den Server übermittelt wird.
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Das Feld Name anzeigen dient dazu, einen Namen zu definieren, den der Benutzer im Dialogfeld der Fehlermeldung sieht, falls der interne Feldname nicht dem Namen entspricht, den der Benutzer im Formular ablesen kann. Dieser Name sollte dem Feldnamen im Formular entsprechen, damit der Benutzer erkennen kann, welches Feld eine fehlerhafte Eingabe enthält.
Die anderen Felder in diesem Dialogfeld verstehen sich von selbst. Sie können das Textformat, das Zahlenformat, die Datenlänge und die Datenwert-Begrenzung festlegen. Dies sollte sorgfältig geplant und immer wieder getestet werden. Sobald die Parameter für die Gültigkeitsprüfung angegeben sind, klicken Sie auf OK, um in das Dialogfeld Textfeld-Eigenschaften zurückzukehren. Klicken Sie erneut auf OK, um das Feld im Formular zu plazieren. Wenn ein Benutzer eine nicht korrekte Dateneingabe in einem Feld vornimmt (etwa Zahlen anstelle von Text) und auf die Schaltfläche Formular abschicken klickt, erhält er eine Meldung, die ihn zur Richtigstellung auffordert.
Wenn Sie im Register
Bestätigen des Dialogfelds Einstellungen aus dem Dialogfeld
Formulareigenschaften eine Gültigkeitsprüfungsfehlerseite definiert haben,
erhält der Benutzer keine Fehlermeldung, wenn er mit der Schaltfläche Formular
abschicken ein nicht korrektes Formular übermittelt. Statt dessen wird die
Gültigkeitsprüfungsfehlerseite angezeigt.
Wird ein Textfeld
angeklickt, erscheinen darum Haltepunkte. Wenn Sie diese Haltepunkte mit der
Maus versetzen, läßt sich dadurch die Größe des Textfeldes ändern.
In ein Bildlauffeld kann der Benutzer mehrere Textzeilen eingeben. Das Dialogfeld Bildlauffeld-Eigenschaften ist dem Dialogfeld Textfeld-Eigenschaften ähnlich, aber Sie können hier die Anzahl der gewünschten Textzeilen angeben. Definieren Sie das Bildlauffeld wie oben beschrieben, und legen Sie die Zeilenanzahl fest. Eine Kennwortdefinition ist hier nicht möglich. Die Gültigkeitsprüfung wird mit denselben Schritten durchgeführt.
Um das Dialogfeld
Eigenschaften für ein Formularfeld auf schnell Weise zu öffnen, klicken Sie
dieses im FrontPage Editor zweimal an.
Kontrollfelder dienen dazu, dem Benutzer eine Liste von Feldern zur Verfügung zu stellen, die gewählt oder nicht gewählt werden können (siehe Abbildung 10.15). Wenn Sie z.B. wissen möchten, welche Bücher aus einer vordefinierten Liste der Benutzer besitzt, können Sie diese in Form von Kontrollfeldern zur Auswahl stellen. Der Benutzer kann mehrere Felder, eines oder keines aktivieren. Der Ausgangszustand der Felder läßt sich entweder als aktiv oder deaktiviert festlegen. Der Standardwert ist On, d.h., wenn das Kontrollfeld ursprünglich nicht markiert ist und ein Benutzer dieses aktiviert, wird der Wert On an die Formular-Behandlungsroutine ausgegeben. Wenn das Kontrollfeld deaktiviert bleibt, wird der Wert Null zurückgegeben. Diese Werte dienen zur Ermittlung wahrer oder falscher Rückmeldungen.
Für ein Kontrollfeld kann nur On oder Null zurückgegeben werden, eine Gültigkeitsprüfung ist daher nicht notwendig.
Abbildung 10.15: Im Dialogfeld Kontrollkästchen-Eigenschaften legen Sie die zurückgemeldeten Datenwerte fest.
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Verwenden Sie Optionsfelder anstelle von Kontrollfeldern, wenn der Benutzer aus einer vordefinierten Auswahl nur eine Wahlmöglichkeit haben soll. Ein Optionsfeld aus einer Gruppe ist immer aktiv.
Im Dialogfeld Optionsfeld-Eigenschaften richten Sie die Gruppe der Optionsfelder ein (siehe Abbildung 10.16). Alle zusammengehörigen Optionsfelder erhalten einen Gruppennamen. Geben Sie diesen in das Feld Name der Gruppe ein. Im Feld Wert geben Sie jenen Wert ein, der zurückgegeben werden soll, wenn das Optionsfeld aktiv ist, d.h., wenn der Benutzer dieses angeklickt hat. Der Anfangszustand kann als Ausgewählt oder Nicht ausgewählt definiert werden.
Abbildung 10.16: Optionsfelder müssen in Gruppen angeordnet werden. Ein einzelnes Optionsfeld ergibt keinen Sinn.
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Auch für Optionsfelder gibt es eine Gültigkeitsprüfung. Wenn das Kontrollfeld Daten erforderlich im Dialogfeld für die Gültigkeitsprüfung aktiv ist, muß der Benutzer eines der Optionsfelder aktivieren. Das Feld Namen anzeigen dient demselben Zweck wie beim einzeiligen Textfeld.
Ein Drop-down-Menü ist eine weitere Möglichkeit, dem Benutzer eine Auswahl zur Verfügung zu stellen. Das Dialogfeld Dropdown-Menü-Eigenschaften unterscheidet sich von den anderen Dialogfeldern (siehe Abbildung 10.17).
Abbildung 10.17: Drop-down-Menüfeld definieren.
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Um ein Drop-down-Menü einzurichten, führen Sie folgende Schritte aus:
Das Dialogfeld Schaltflächen-Eigenschaften (siehe Abbildung 10.18) ist einfach zu bedienen. Hier müssen Sie der Schaltfläche lediglich einen Namen zuweisen und die gewünschte Aufschrift in das Feld Wert/Beschriftung eingeben. Markieren Sie dann die betreffenden Optionsfelder, um festzulegen, zu welchem Zweck die Schaltfläche dienen soll: Standard, Abschicken oder Zurücksetzen (Abschicken ist bereits bekannt, Zurücksetzen löscht alle Feldeinträge im Formular, und die Schaltfläche Standard führt jene Aufgaben aus, die das ihr zugewiesene Skript enthält). Klicken Sie auf OK, um die Schaltfläche in das Formular einzufügen.
Abbildung 10.18: Dialogfeld Schaltflächen-Eigenschaften.
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Vielleicht meinen Sie, das Einfügen eines Bildfeldes sei identisch mit dem Einfügen eines Bildes, aber dies ist nicht der Fall. Ein Bildfeld führt im Grunde dieselbe Aufgabe aus, wie die Schaltfläche Abschicken – nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie ein Bildfeld einfügen, weisen Sie diesem im Dialogfeld Eigenschaften des Bildformularfelds einen Namen zu, bearbeiten dann bei Bedarf die Bildeigenschaften, und klicken Sie abschließend auf OK. Sie können die Links dieses Bildes nicht bearbeiten, weil ein Bildfeld keinen Link enthalten kann. Es ist tatsächlich nur eine attraktive Variante für die Schaltfläche Abschicken.
Wenn Sie die Eigenschaften des Formulars ändern, lassen sich damit nachträgliche Anpassungen an den Formularfeldern vornehmen. Klicken Sie das Formular innerhalb seiner Begrenzung mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option Formulareigenschaften. Es erscheint das Dialogfeld Formulareigenschaften, dessen Funktionen bereits erläutert wurden.
Wenn ein Besucher der Site ein Formular abschickt, gibt FrontPage an den Besucher automatisch eine Rückmeldung zur Bestätigung seiner Übermittlung aus. Dies ist eine relativ allgemeine und schmucklose Bestätigung. Wenn Sie diese etwas attraktiver gestalten möchten, aktivieren Sie dazu die WebBot-Komponente Bestätigungsfeld.
Dazu öffnen Sie zunächst das Formular im FrontPage Editor, das der Benutzer verwendet. Klicken Sie dann nacheinander alle Felder zweimal an, die bestätigt werden sollen, und schreiben Sie die Namen, die im Textfeld Name zu sehen sind, auf. Erstellen Sie auf diese Weise eine Liste aller Feldnamen, die bestätigt werden sollen.
Öffnen Sie dann eine neue Seite, und bearbeiten Sie diese entsprechend Ihren Vorstellungen. An jeder Position, an der eine Bestätigung erscheinen soll, führen Sie folgende Schritte aus:
Wahrscheinlich haben Sie bereits bemerkt, daß im Dialogfeld Formulareigenschaften als Behandlungsroutine für Formulare die WebBot-Komponente Diskussion zur Verfügung steht. Diese WebBot-Komponente ist speziell dafür entworfen worden, Eingaben aus einem Diskussions-Web zu verarbeiten. Ein solches Web läßt sich mit dem Diskussions-Web-Assistent im FrontPage Explorer erstellen. Diese Methode eignet sich besonders gut dafür, eine Diskussionsgruppe einzurichten. Doch Sie können einige dieser Seiten bei Bedarf im FrontPage Editor ändern.
Um das Layout einer Seite zu bearbeiten, verwenden Sie die herkömmlichen Methoden; die Seite einer Diskussionsgruppe unterscheidet sich bis auf die Formular-Behandlungsroutine und einige Eigenschaften nicht von einer normalen Seite. Um die Eigenschaften zu ändern, klicken Sie eine Formularbegrenzung mit der rechten Maustaste an und wählen die Option Formulareigenschaften. Sobald das Dialogfeld Formulareigenschaften erscheint, klicken Sie auf Einstellungen. Das Dialogfeld Behandlungsroutine für Diskussionsformulare enthält drei Register: Diskussion, Beitrag und Bestätigen.
Dieses Register dient dazu festzulegen, wie das Diskussions-Web bei Standard-Operationen agieren soll (siehe Abbildung 10.19):
Abbildung 10.19: Im Register Diskussion nehmen Sie Änderungen vor.
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Diese beiden Register sind einfach. Das Register Beitrag definiert weitere Informationen zu den einzelnen Beiträgen. Sie können die URLs Ihrer Standard-Kopf-/Fußzeile angeben und Uhrzeit und Datum für die Übermittlung der Beiträge definieren sowie den Remote-Computer und den Benutzernamen als Zusatzinformation angeben lassen. Wenn Sie eine benutzerdefinierte Bestätigungsseite oder eine Gültigkeitsprüfungsfehlerseite verwenden möchten, geben Sie die jeweiligen URLs in die betreffenden Felder des Registers Bestätigen ein.
Ein Registrierformular gibt Ihnen die Kontrolle über den Zugang zu bestimmten Webs auf Ihrem Host-Rechner. Ein neuer Benutzer verwendet ein Registrierformular, das sich im Stamm-Web Ihrer Site befindet. Hier gibt er einen Benutzernamen und ein Kennwort ein, um Zugang zu einem bestimmten untergeordneten Web zu erhalten. Eine perfekte Sicherheit läßt sich mit dieser Methode nicht garantieren. Registrierte Benutzer müssen dann aber in bestimmten Formularfeldern ihren Namen nicht mehr angeben, weil der Server ermitteln kann, wer sie sind und wann ihre Anmeldung erfolgt ist. Mit dieser Technik bieten Sie dem Benutzer auch eine bestimmte Sicherheit. Er weiß dann, daß er wirklich mit Ihnen und nicht mit einem anderen kommuniziert.
Öffnen Sie zunächst im FrontPage Explorer jenes Web, für das sich der Benutzer registrieren lassen soll. Sie erstellen mit den folgenden Schritten ein geschütztes Web:
Um sich für ein geschütztes Web registrieren zu lassen, muß der Benutzer Zugang zum Stamm-Web haben und die Formularseite für die Registrierung ausfüllen. Dazu gehört die Auswahl eines Benutzernamens und eines Kennworts. Wenn sich auf Ihrer Site mehrere geschützte Webs befinden, muß für jedes dieser Webs ein eigenes Registrierformular erstellt werden. Ferner muß sichergestellt sein, daß die Benutzer Zugriff zu diesen Formularen haben.
Die Sicherheitsprüfung wird eigentlich auf der Seite des Browsers durchgeführt. Wenn der Browser eines Benutzers Kontakt zur URL der Seite aufnimmt, erscheint im Browserfenster eine Meldung, die zur Eingabe des Benutzernamens und eines Kennworts auffordert. Der Benutzer erhält erst dann Zugang zum geschützten Web, wenn er beide Elemente kennt und eingetragen hat. Sobald der Zugriff ermöglicht wurde, stehen ihm alle Seiten dieses Webs zur Verfügung. Er kann das Web auch verlassen und später zurückkehren. Die Zugriffsberechtigung wird erst dann wieder geprüft, wenn der Browser geschlossen und erneut geöffnet wird.
FrontPage bietet acht Vorlagen an, die bereits WebBot-Komponenten oder andere interaktive Elemente enthalten. Diese Vorlagen enthalten gute Ansatzpunkte und Beispiele für die Verwendung der WebBot-Komponenten zur Einrichtung interaktiver Bereiche auf Ihrer Site. Da Sie nun bereits viel über die Möglichkeiten wissen, wie ein Besucher mit Ihnen auf der Site in Kontakt treten kann, sollten Sie nun einen Blick auf diese Art von Seiten werfen. Folgende Vorlagen stehen zur Verfügung:
Sie wissen bereits, daß die Homepage sozusagen das Herzstück eines Web ist. Hier werden alle allgemeinen Informationen zur Site gegeben. Da der Inhalt der Homepages stark variieren kann und sich an den Interessen und der Person des Autors orientiert, sind Stil und Format der Homepages meist einer mehr oder weniger akzeptierten Norm unterworfen. Sie enthalten z.B. fette, zentrierte Überschriften, die häufig den Namen der Autoren erwähnen. Ferner sind auf der Homepage meist nur wenige Bilder zu sehen, aber ein Kernpunkt der Homepage besteht aus ihren Links zu den beliebtesten Web-Sites des Autors bzw. zu Internet-Ressourcen. Auch Kommentar-Formulare sind häufig auf der Homepage zu finden, damit der Besucher dem Autor seine Meinung über dessen Homepage zukommen lassen kann.
In FrontPage steht der Persönliche Homepage-Assistent zum Erstellen einer Homepage zur Verfügung. In diesem Assistenten wählen Sie jene Elemente aus, die Sie auf der Homepage einfügen möchten. Layout und Elemente lassen sich nach der Erstellung jederzeit anpassen.
Der Assistent erstellt die Datei INDEX.HTM, sobald die neue Homepage gespeichert wird. Deshalb sollten Sie vor dem Aufruf des Assistenten ein neues leeres Web im FrontPage Explorer erstellen. Öffnen Sie dieses Web, und wechseln Sie in den FrontPage Editor.
Rufen Sie die Option Datei/Neu auf, und wählen Sie aus dem Listenfeld Persönlicher Homepage-Assistent aus. Es erscheint das Dialogfeld Assistent für Persönliche Homepage. Wählen Sie hier die gewünschten Elemente für die Homepage aus (siehe Abbildung 10.20).
Abbildung 10.20: In diesem Dialogfeld definieren Sie die wesentlichen Elemente für Ihre Homepage.
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Markieren Sie die Elemente anhand der Kontrollfelder, und klicken Sie auf Weiter. Die anschließenden Schritte unterscheiden sich je nach ausgewählten Elementen. Folgen Sie den Anleitungen des Assistenten, und wählen Sie die verfügbaren Präsentationsmöglichkeiten aus. Der Vorgang ist ausgesprochen unkompliziert und läßt sich mit dem bisher Gelernten problemlos durchführen. Auch die nachträgliche Bearbeitung der Homepage dürfte keine Probleme mit sich bringen.
In diesem Kapitel haben Sie erfahren, wie sich die interaktiven Elemente in ein Web einbinden lassen. Dadurch wird es zu einem breiten Forum und bietet die Möglichkeit zum Informationsaustausch. Selbstverständlich ist hierfür einige Erfahrung notwendig und sicherlich auch einige Experimente.
Wenn Sie bereit sind, mit dem Erstellen Ihrer Site fortzufahren, arbeiten Sie die folgenden Kapitel durch:
| Sequenz Special Edition: Frontpage 97 - 12 von 37 | Benutzer: Gast • Besitzer: biblio • Zuletzt geändert am: 02.06.1998 08:07:29 |